Mehr Wärme mit den selben Einsatz an EnergieDie Kraftwerkstechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verbessert. Der durchschnittliche Wirkungsgrad der deutschen Kraftwerke liegt bei ca. 39%.Manche argumentieren, daß mit der Wärmepumpe nur der Ort der Emissionen verschoben wird. Dieses Argument hatte vor einigen Jahrzehnten seine Berechtigung, als Wärmepumpen und Kraftwerke noch nicht am heutigen Stand der Technik waren.
Bei einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 37% bei den Kraftwerken und Leistungszahl 2-3 bei der Wärmepumpe bekommt man 37% mehr Wärme ins Haus als mit der gleichen Menge an Primärenergie.
2010 war der deutsche Strommix bei ca. 500 g CO2 pro kWh Strom angelangt. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energie wird dies ständig weniger was an Kohlendioxid emitiert wird pro erzeugter kWh. Das heißt : wer eine LWP hat, dessen Heizung wird von Jahr zu Jahr sauberer, einfach weil der Anteil an erneuerbarer Energie zunimmt. Bei der durchschnittlichen Leistungszahl von 2-3 bringen LWP´s derzeit die kWh Wärme mit nur ca. 130 g CO2 ins Haus.
Moderne GuD Gaskraftwerke erreichen 57,5% Wirkgungsgrad. Die selbe Menge Gas in einem Gud in Strom verwandelt bringt über unsere Wärmepumpe 112% mehr Wärme ins Haus, als eine Gasheizung mit theoretischen 100% Wirkungsgrad.
Während Heizungen mit Verbrennung auf einen einzigen Brennstoff angewiesen sind, heizt die LWP mit allen aus dem man Strom machen kann. So natürlich auch mit BHKW, Windenergie und Sonnenenergie. |
